Verfasst von am 03. September 2015

Sicheres Surfen für Kids

Das Netz ist nach den Zahlen der aktuellen KidsVA 2015 längst im Alltag der Kinder angekommen und wird immer stärker auch von der jungen Zielgruppe (6–10 Jahre) genutzt. Das ist gut so. Denn Medienkompetenz ist eine elementare Schlüsselkompetenz unserer digitalen Gesellschaft. Damit Kinder den Umgang mit Medien lernen und das Internet sinnvoll nutzen können, brauchen sie jedoch eigene, sichere Angebote mit altersgerechten und zugleich interessanten Inhalten. Wir haben ein Content Management System (CMS) entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse der Kids eingeht und Sicherheitslücken schließt.

Digitale Medien und die weite Welt des Internets sind längst im Kinderzimmer angekommen. Schon jeder Zweite der 6- bis 9-Jährigen (54 Prozent) geht ins Internet, während fast alle 10- bis 13-Jährigen im Netz surfen (95 Prozent). Mit knapp zehn Jahren beginnt also die digitale Volljährigkeit: In diesem Alter nutzen mindestens 80 Prozent einen Computer im Haushalt und gehen ins Netz. Nahezu alle 10- bis 13-Jährigen sind mehrmals wöchentlich (33 Prozent) oder fast täglich (58 Prozent) im Internet. Unter den zehn beliebtesten Seiten im Netz sind auch zwei von uns umgesetzte Projekte zu finden: teufelskicker.de und dreifragezeichen.de, so die Ergebnisse der aktuellen KidsVA 2015.*

teufelskicker.de und diedreifragenzeichen.de sind Hompages aus dem Hause KB&B

 

5 Tipps für kindersicheres Surfen im Netz

  1. Eltern sollten einen kindersicheren Surfraum schaffen, indem sie die Seitenauswahl
    mithilfe eines KinderServers beschränken.
  2. Bei der Suche nach Websites sollten Kindersuchmaschinen wie FragFINN.de oder
    blinde-kuh.de genutzt werden.
  3. Bei fast jedem Gerät für das Internet, egal ob PC, Tablet oder Smartphone, lässt sich eine Funktion für Jugendschutz integrieren. So besteht die Möglichkeit, die Nutzung von Anwendungen, Spielen und Webseiten zu protokollieren, einzugrenzen oder gar zu blockieren.
  4. Bei der Nutzung sollte den Sprösslingen gelegentlich (je nach Alter regelmäßig) über die Schultern geschaut und die Seiten überprüft werden, die das Kind besucht.
  5. Erlebnisse im Internet sollten mit den Eltern besprochen werden. Zudem sollten unterschiedliche Situationen mit entsprechenden Verhaltensweisen durchgespielt und Verstöße umgehend gemeldet werden.

Der beste Kinder- und Jugendmedienschutz ist jedoch ein großes Angebot an guten, kindgerechten Websites. Wir bei KB&B haben dafür ein Content Management System entwickelt, mit Funktionen, die einen besonders hohen Sicherheitsstandard gewährleisten. So installieren wir heute bei Kids-Websites ein Triple-Opt-In: Kinder müssen dann bei der Registrierung auf einer Seite ihre Emailadresse bestätigen lassen und ihr Alter angeben. Je nach Alter ist die zusätzliche Bestätigung der Emailadresse der Eltern notwendig. Ein Bad-Words-Filter verhindert zudem, dass bei der Anmeldung oder in Foren Schimpfwörter genutzt werden. Und ein Namensschutz sensibilisiert Kinder, dass sie bei der Anmeldung nicht ihren vollständigen Namen preisgeben. Auch bieten wird den Kids ein Icon als Profilbild an und fordern die Nutzer nicht auf, ein Foto hochzuladen. Damit schützen wir die Persönlichkeitsrechte der jungen Surfer. Von unbeaufsichtigten Chats und nicht moderierten Foren raten wir unseren Kunden ab. So unterbinden wir, dass im Rahmen von Separees nicht altersgerechte Konversationen betrieben werden oder gemobbt wird.

Sicher im Netz unterwegs zu sein bedeutet auch, so wenig wie möglich von sich preiszugeben. Ein Foto muss daher nicht sein!

Sicher im Netz unterwegs zu sein bedeutet auch, so wenig wie möglich von sich preiszugeben. Ein Foto muss daher nicht sein!

Neben dem Sicherheitsstandard muss die Usability an die Fähigkeiten der Zielgruppe angepasst sein. Je jünger die Kids sind, an die sich eine Website richtet, desto bildlicher sollte sie sein. Spiele sollten dann zum Beispiel anhand von Bildern erklärt werden. Statt der Eingabe des Geschlechts beispielsweise sollte auf Icons zurückgegriffen werden oder Passwörter durch Emoticons ersetzt werden. Der Weg zum Ziel sollte möglichst kurz sein. Unser CMS bietet Funktionen an, die diese altersgerechte Nutzung ermöglicht. Eine weitere Funktion, die der kindgerechten Usability beiträgt, ist ein von uns entwickelter Captcha Code, der die jungen Nutzer nach einem korrekten Bild fragt, das es anzuklicken gilt anstelle eines kryptischen Codes.

 

 

Quellen:
* KidsVA 2015
www.kidsva.de
www.kinderserver-info.de
www.FragFINN.de
www.blinde-kuh.de